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Du fehlst mir

Du fehlst mir.
Dein leises Lächeln,
es hängt noch in den Zweigen der Birke vor meinem Haus,
sinkt mit jedem Windhauch
auf den sommermüden Blättern zu Boden,
trudelt in die Pfützen zu meinen Füßen.
Du fehlst mir.
Deine struppig freche Frühlingsfrisur
und wie Deine Hände,
Schmetterlingen gleich,
darin zausend Geschichten erzählten,
wohl wissend,
daß sie den Herbst
nicht mehr sehen würden.
Und Deine
ganz unnachahmliche Art
zu lachen wider den Schmerz des Loslassens,
die Nase dabei krausend,
so daß Dir selbst
die Tränen kamen...
Du fehlst mir im Laufe des Tages.
Jäh und unerwartet
fehlst Du mir...
fehlst Du mir...
( für Elisabeth Christiane Wellmer, 1. September 2010, Gutrun Wellmer )
Gutrun 02.09.2010, 00.08
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