
Sackgasse

Am Ende des Weges
ein sanftes Leuchten,
wie Regen,
der prismengleich
durch den Himmel fällt...
Müde Augen
blicken in die tiefe Dunkelheit,
Weinen,
dann Verzweiflung.
Es bleibt
die große Müdigkeit und
der bleierne Schlaf,
der immer energischer
an die Pforten klopft.
So geht es nun dahin...
Und traumgleich,
fast als webe man Samt über den Tag,
hält Liebe Einzug,
unmerklich,
gleich dem Lächeln eines Kindes
an heißen Tagen.
Und hinter dem Tor
nur ein nächster großer Schritt
und dann...
Stille.
( Gutrun Wellmer für E.W., 17. Juni 2010 )
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