

Ein Stern, der aus dem Himmel fällt,
aus fernen, längst vergess´nen Wolkenhainen,
die Leuchtspur zieht er,
wie ein Liebesschwur
doch dann- verglüht...
Mein Herz mach´ auf,
so sieh nur, sieh,
laß Rosenblüten regnen auf mein Haupt
und Gingko, der mein Haar umkränzt
spielt Sommer
mit dem Gold auf meinem Kopf...
Ich halte meinen Pakt mit Gott
und hoffe, daß er willens ist, zu spielen...
Fortuna nur, sie dreht am Rad
und scheint den Lauf der Welt
beim Atemholen zu verändern.
So leise, leise
zieht es nun dahin
wie sanftes Mückenspiel
am Tümpel heimischer Gestade...
Und wie das Schimmern
in des Mittags Stunde
wirst ewig Du
gleich einer Blüte Duft
als lächelnde Erinnerung
in meinem Herzen weilen!
( Für E.W. von Gutrun Wellmer, 29. Juni 2010 )
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