


Und auf einmal...
Das Buch,
noch aufgeschlagen,
ein Lesezeichen und
Deine letzten Gedanken
sind auf ewig markiert.
Vorüber der
Lauf der Stunden,
Sekundenfluchten,
Momentaufnahmen.
Zeitpiraten.
Moleküle nur-
nach Ablauf der Dinge
legt sich
ein Schleier auf die Welt.
Keine Fristverlängerung.
Dein Lachen
auf dem Bild an der Wand,
als fragile Spiegelung
vermag ich es
in den Augen Deiner Kinder
zu entdecken,
es hören
im leisen Hauch des Windes,
der nächtens um Dein Haus schleicht...
Die Tage hier
ziehen vorüber,
rasch,
atemlos,
wie Dein Leben.
Fragen.
Fragen, die bleiben,
gleich einem
unvollendeten Satz,
einer Geschichte
ohne Anfang und Ende...
Dich entdecken,
Nacht um Nacht
inmitten der Gestirne
am tiefen Firmament.
Und nur
mit den Sternschnuppen
wolkenfrei
weinen...
( für Elisabeth Christiane Wellmer, 11.Juli 2010 von Gutrun Wellmer )
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