

Vollmond

Lautlos
auf meinen Schwingen
gleite ich
durch die samtene Nacht.
Die stille Dunkelheit in meinem Gefieder
tauche ich
wie auf des Meeres Grund
zu himmlischen Gestaden.
Mich küssen,
wolkengleich
und lächelnd,
seufzend
meine Liebe halten
darf nur,
den Frau Luna mir erkor.
Laut und weise
scheint sie mir heut
vom Firmament,
das universenweit
sich über mir spannt.
Atemlos,
am Puls der Zeit.
Stundenfern.
Und leise, leise
schüttel ich
aus meinen Federn
die Tränen des Gestern.
Vollmond.
( Gutrun Wellmer, 26. Juli 2010 )
auf meinen Schwingen
gleite ich
durch die samtene Nacht.
Die stille Dunkelheit in meinem Gefieder
tauche ich
wie auf des Meeres Grund
zu himmlischen Gestaden.
Mich küssen,
wolkengleich
und lächelnd,
seufzend
meine Liebe halten
darf nur,
den Frau Luna mir erkor.
Laut und weise
scheint sie mir heut
vom Firmament,
das universenweit
sich über mir spannt.
Atemlos,
am Puls der Zeit.
Stundenfern.
Und leise, leise
schüttel ich
aus meinen Federn
die Tränen des Gestern.
Vollmond.
( Gutrun Wellmer, 26. Juli 2010 )
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